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Helmut Himmler, Bürgermeister.

Das Wetter in Berg/OPf :

Otto Wels - 1933 :

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"

Abraham Lincoln :

Man kann einige Menschen die ganz Zeit zum Narren halten
und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen
die ganze Zeit zum Narren halten.

Revolution-Bayern :

Na mach´ma halt a Revolution, dass endli wiada a Rua is!---Bayern 1918

 

Bürgermeister Berg :

Ich wurde 1996 zum Bürgermeister der Gemeinde Berg gewählt und bei den Kommunalwahlen 2002, 2008 und 2014 mit großer Mehrheit im Amt und somit in meiner Tätigkeit bestätigt. Bürgermeister einer bayerischen Gemeinde zu sein bedeutet eine sehr schöne, reizvolle und vielfältige Aufgabe wahrnehmen zu dürfen:

o man hat es immer mit Menschen und konkreten Angelegenheiten zu tun;

o das sog. Tagesgeschäft bedeutet das Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger nach den Grundsätzen der Rationalität zu regeln; o strategisches Handel erfordert, sich gedanklich weitgehend bereits in der Zukunft zu bewegen und angemessene Antworten auf absehbare Entwicklungen zu geben;

o obwohl man als Bürgermeister sehr viel anregen, anstoßen und weiterbringen kann, ist dauerhaft erfolgreiche Arbeit nur im Team und unter Einbeziehung der von Politik Betroffenen, also der Bürgerinnen und Bürger, möglich. Bürgermeister einer Kommune über eine längere Dauer kann man wohl nur bleiben, sofern die Aufgabe Freude bereitet und man zu großem Arbeitsaufwand bereit ist. Zugleich muß man auch die Menschen mögen und sich um deren große und kleine Belange auch kümmern wollen - in täglicher und oftmals mit Konflikten verbundener Arbeit.

 

Politisches Vorbild


Helmut Schmidt

In die SPD bin ich letztlich aus folgenden Gründen eingetreten: 1. Demokratie als derzeit bestmögliche Staatsform lebt vom Engagement und der Mitarbeit der Staatsbürger. Ein distanziertes Beiseitestehen oder intellektuelle Überheblichkeit gegenüber Politik reicht nicht aus, um Demokratie und damit Teilhabe zu sichern. 2. In seinem konkreten Lebensbereich kann jeder Bürger viel für das Gemeinwesen erreichen, initiieren und positiv befördern. Gerade im Bereich der kommunalen Politik erfährt der Bürger Partizipation und die Möglichkeiten der eigenen Engagements. Der ganze Prozess des Politischen im eigenen Lebensbereich ist transparent, nachvollziehbar, veränderbar und man sieht auch die konkreten Ergebnisse des Engagements. Bürgerbeiteiligung ist daher selbstverständlicher Teil rationaler, glaubwürdiger Kommunalpolitik. 3. Mich hat immer die ungebrochene Geschichte der deutschen Sozialdemokratie fasziniert. Der heutige Sozialstaat ist Ergebnis organisierter Politik von Sozialdemokraten und Gewerkschaften. Der soziale und gesellschaftliche Fortschritt mußte stets gegen den erbitterten Widerstand der Konservativen und des Kapitals erkämpft und durchgesetzt werden. In unserem Land darf das gute Leben daher nie wieder ein Vorrecht des Standes, der gesellschaftlichen Stellung oder des Geldes sein. Die Absicherung des einzelnen Bürgers gegen die privaten Risiken des Lebens ist die Substanz des Sozialstaats und diese ist a priori immer gefährdet, sofern die Bürger immer mehr Distanz zum Staat herstellen. "Nichts kommt von selbst und nur wenig ist von Dauer!" Willi Brandt 4. Neben dem Charismatiker Willi Brandt hat mich vor allem der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt zum Eintritt in eine politische Partei und konkret in die SPD veranlaßt. Mich hat der aufgeklärte Geist Schmidts, sein kritischer Rationalismus, das hanseatische Selbstbewußtsein gepaart mit Disziplin und Pflichterfüllung immer sehr beeindruckt. Insofern ist Helmut Schmidt auch mein politisches Vorbild und wird es gewiss auch immer bleiben.

 

Willy Brandt und "Veränderung ist machbar!"

Willy Brandt vermittelte den Menschen weit über Deutschland hinaus die Hoffnung, dass Unterdrückung und Unrecht, Terror und Völkermord, Krieg, Vertreibung und Teilung, Ausbeutung, Hunger und Elend doch ein Ende haben könnnen - so aussichtslos dies häufig auch erscheinen mag. Wer die Hoffnung nicht verliert, wer mit Einsicht und Weitsicht unermüdlich ans Werk geht, kann viel bewegen und bewirken. Daher: Geschichte und Veränderung ist machbar und zum Positiven hin gestaltbar - man muß dies im politischen Prozess aber auch wollen und für seine Anliegen eintreten. "Ein aufrechter Humanist beugt sich niemels dem Unrecht!" war einer der Leitgedanken in Brandts politischem Leben. Auch durch sein internationales Wirken hat Willy Brandt das Ansehen Deutschlands sehr vermehrt. Brandt war Bundeskanzler und Außenminister der Bundesrepublik Deutschland und erhielt für seine "Ostpolitik" 1972 den Friedensnobelpreis zuerkannt.

 

Otto Wels und das "Ermächtigungsgesetz"

Der 23. März 1933 ist der schwärzeste Tag in der Geschichte des deutschen Parlamentarismus. Ohne jede Not haben die konservativen und bürgerlichen Parteien die Rechte des Parlaments in die Hände Adolf Hitlers gelegt und mit der Zustimmung zum sog. Ermächtigungsgesetz die Demokratie zerstört.
Mit dem "Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich" wurden die Grundlagen für Verbrechen, Genozid und Krieg geschaffen und am 23. März 1933 hat sich die Demokratie in Deutschland abgeschafft und in die Hände von Verbrechern begeben. Die Folgen sind hinlänglich bekannt: Krieg, Elend, Holocaust, Zerstörung, Vertreibung und Teilung.
Nur die SPD - Fraktion im Reichstag widersetzte sich dem Ermächtigungsgesetz. Deshalb wird dieser Tag allen Sozialdemokraten immer stolz in Erinnerung bleiben.
Der damalige sozialdemokratische Partei- und Fraktionsvorsitzende im Reichstag:
"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"

 

Gemeindepartnerschaften Walce/PL und Berg/A

Die Gemeinde leistet im Rahmen von zwei bestehenden Gemeindepartnerschaften einen wichtigen Beitrag zur Verständigung der Menschen durch vielfältige Begegnungen in den Bereichen Kultur, Politik, Sport etc.
Die Gemeinden Berg/OPf - WalcePL - Berg/A haben sich inzwischen zu einem Dreierbund von Gemeinden aus Bayern, Schlesien und Oberösterreich zusammengeschlossen.

1997 Partnerschaftsvertrag Berg - Walce
1998 Partnerschaftsvertrag Berg - Berg

Weitere Informationen - Internetauftritt:
www.berg-opf.de
www.berg-rohrbach.at
www.walce.pl

 

Nachhaltige, verantwortungsbewußte Finanzpolitik


Staatsverschuldung in Deutschland

Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt mit einer gigantischen Wirtschaftsleistung. Das Bruttoinlandsprodukt steigt Jahr für Jahr und im Außenhandel werden durch den Export von Waren und Dienstleistungen per Saldo gewaltige Überschüsse erwirtschaftet.
Und doch hat Politik in den letzten 30 Jahren fahrlässig die staatliche Verschuldung immer weiter in die Höhe getrieben. Immer neue vermeintliche Wohltaten wurden erbracht und häufig über immer wieder neue Verschuldung finanziert.

Die derzeit wieder einmal einsetzenden Forderungen nach Steuersenkungen gehen wohl an der Realität vorbei. Bund, Länder und Kommunen sind mit 1,5 Billionen Euro verschuldet. Für diese Schulden müssen bei günstigen Zinssätzen jährlich 70 Milliarden Euro nur für Zinsen aufgebracht werden. Steigen die Zinsen aber inflationsbedingt, können es schnell 80 Milliarden Euro werden.
Bis heute wurden keine Schulden abgebaut, sondern immer neue hinzugefügt. Wir müssen aber unsere Kinder und Enkel von diesem Schuldenberg und dieser Zinslast befreien. Denn unsere Schulden von heute sind die zusätzlichen Steuern für die kommenden Generationen.
Dieses Ziel kann aber nur durch eine nachhaltige Finanzpolitik erreicht werden, die endlich über die nachste Wahl hinausreicht.

Entgegen mancher Darstellung ist die Steuerlast in Deutschland nicht besonders hoch, sondern liegt im europäischen Durchschnitt. Außerdem darf man nicht nur die reine Steuerlast sehen, sondern muß dieser die Leistungen des Staates für seine Bürgerinnen und Bürger gegenüberstellen. Wir haben in unserem Land nach wie vor sehr gute Sozialleistungen und eine weitgehend vorbildliche Infrastruktur: Schulen, Kindergärten, Universitäten, Straßen, Polizei, Gesundheitsversorgung, ÖPNV, Alten- und Pflegeinfrastruktur.
Rund 48 Prozent des Bundeshaushalts, das sind 128 Milliarden Euro, hat der Bund 2007 für Arbeit und Soziales ausgegeben, darüber hinaus die Kommunen weitere 40 Milliarden für soziale Leistungen.
Daher gilt, dass Schuldenabbau und Investitionen in Bildung klaren Vorrang vor Steuererleichterungen haben müssen. Dies entspricht nachhaltiger Finanzpolitik.

 

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